
Abbildung 1: Lehrerin Dunja Hein mit ihrer Klasse GTF-1-24
Die Klasse GTF-1-24 gestaltete im Biologischen Zentrum Lüdinghausen eine besondere Lehrerfortbildung zum Thema erneuerbare Energien. Mit unseren selbst entwickelten Windkoffern, starken Netzwerkpartnern und einem motivierenden Impulsvortrag wurde die Energiewende praxisnah erlebbar. Hier wurden Schülerinnen und Schüler zu Expertinnen und Experten: Die Klasse GTF-1-24 des Pictorius-Berufskollegs präsentierte ihre handlungsorientierten Unterrichtsmaterialien zur Windenergie und zeigte eindrucksvoll, wie nachhaltiger Unterricht gelingen kann.
Lehrerfortbildung im Biologischen Zentrum Lüdinghausen
Das Pictorius-Berufskolleg Coesfeld setzt mit dem Projekt „Pictorius Energiedenker“ ein starkes Zeichen für zukunftsorientiertes Lernen und gelebte Bildung für nachhaltige Entwicklung. Zum achten Mal findet, die jährliche Fortbildung von Schülern für Lehrkräfte statt. Im Fokus der diesjährigen Lehrerfortbildung im Biologischen Zentrum Lüdinghausen stand unsere Klasse GTF-1-24, die wieder eindrucksvoll demonstrierte, wie handlungsorientierter Unterricht zum Thema erneuerbare Energien gelingen kann.
Lernen auf Augenhöhe – Schülerinnen und Schüler als Expertinnen und Experten
In einem besonderen Rollenwechsel gestalteten die angehenden gestaltungstechnischen Assistentinnen und Assistenten die Fortbildung aktiv. Sie präsentierten den teilnehmenden Lehrkräften unseren selbst entwickelten Windkoffer sowie den neuen Repeller-Wettbewerb, mit denen sich die Nutzung von Windenergie experimentell und praxisnah im Unterricht umsetzen lässt.
Die Materialien wurden direkt erprobt, Messungen durchgeführt und konkrete Unterrichtsszenarien diskutiert. Deutlich wurde dabei: Unsere Schülerinnen und Schüler sind kompetente Gestalterinnen und Gestalter von Bildungsprozessen. Sie geben ihr Wissen adressatengerecht weiter und befähigen andere zum nachhaltigen Handeln.
Einen motivierenden Rahmen setzte Lehrer Philipp Pöpping, ebenfalls vom Pictorius Berufskolleg Coesfeld, der in seinem Impulsvortrag die aktuellen Entwicklungen im Bereich der erneuerbaren Energien aufzeigte und einen positiven Ausblick auf deren zukünftige Bedeutung gab.
Die Veranstaltung lebte zudem von der engen Zusammenarbeit regionaler Partner:
Das Pius-Gymnasium stellte den Klimakoffer vor, mit dem Schülerinnen und Schüler zentrale Aspekte des Klimawandels experimentell untersuchen können. Die Burg Vischering präsentierte ihren Solarkoffer, der – ebenso wie die Windkoffer – bei uns mitentwickelt wurde. Die FH Münster stellte zu aller dem ein Planspiel zum Thema Energie vor.
Diese Kooperation verschiedener Schulformen und außerschulischer Lernorte zeigt, wie nachhaltige Bildungsangebote entstehen, die weit über eine einzelne Veranstaltung hinauswirken.
Auch in diesem Jahr sind alle Schulen am 15.06.2026 (Global Wind Day) eingeladen, ihre Ergebnisse zum Thema Wind und Windenergie zu präsentieren. Die Ausleihe der Windkoffer ist weiterhin nach vorheriger Absprache über den Verein Schloss-Senden möglich.
Während der Windkoffer bereits fester Bestandteil des Angebots der Pictorius-Energiedenker und dem Verein Schloss-Senden ist, stellten die angehenden gestaltungstechnischen Assistentinnen und Assistenten in diesem Jahr erstmals den „Repeller-Wettbewerb“ vor. Bei diesem Projekt messen sich junge Menschen zwischen 12 und 18 Jahren in der Herstellung eines Windflügels. Die besten Teilnehmenden jeder Altersklasse werden am „Global Wind Day“ ausgezeichnet.
Weitere Informationen finden Sie hier:
Insgesamt war die Lehrerfortbildung erneut ein voller Erfolg, bei dem zentrale Kompetenzen der Bildung für nachhaltige Entwicklung gefördert wurden: eigenverantwortliches Arbeiten, Teamfähigkeit, Kommunikationsstärke sowie die Fähigkeit, Wissen in konkretes Handeln umzusetzen. Gleichzeitig erleben die Schülerinnen und Schüler, dass ihre Arbeit gesellschaftliche Relevanz besitzt und sie aktiv zur Gestaltung der Energiezukunft beitragen können.
Die Lehrerfortbildung im Biologischen Zentrum wurde so zu einem Lernort für alle Beteiligten – praxisnah, kooperativ und zukunftsweisend.