Zeitungsartikel FH Steinfurt 2010
Zeitungsartikel FH Steinfurt 2010
Zeitungsartikel von der FH Münster Pressestelle
Schüler aus Coesfeld studieren auf "Probe"
Fachbereich Elektrotechnik und Informatik vertieft Kontakte zum Pictorius-Berufskolleg
Münster/Steinfurt/Coesfeld (5. Februar 2010). Dreizehn Schüler des Pictorius-Berufskollegs
in Coesfeld nutzten ein viertägiges Probestudium auf dem Steinfurter Campus. Die
Projektwoche an der Fachhochschule Münster hatten Prof. Dr. Doris Danziger vom
Fachbereich Elektrotechnik und Informatik sowie der Lehrer Udo Hemling, ein ehemaliger
Student des Fachbereichs, gemeinsam organisiert. Bei einer vorausgegangen
Informationsveranstaltung an der Schule hatte die Professorin den Schülern in Coesfeld die
Steinfurter Fachbereiche vorgestellt.
"Ich habe selten vor einem so interessierten Publikum geredet", betonte die Professorin.
Sören Hoppenau, ein ehemaliger Schüler des Berufskollegs, der nun im Masterstudiengang
Informationstechnik am Fachbereich Elektrotechnik und Informatik studiert, gab den
Schülern Tipps zum Übergang von der Schule zur Hochschule. "Vielleicht hift es dem
einen oder anderen, manche Hürde später leichter zu nehmen. Auf jeden Fall hat es Spaß
gemacht, mal wieder an der 'alten' Schule zu sein und viele meiner ehemaligen Lehrer
wieder zu sehen", erklärte Hoppenau.
Dreizehn Schüler nutzten in dieser Woche die Chance, verschiedene Praktika zu besuchen
und für ein paar Tage "schon mal Student" zu sein. Mit einem Versuch zur Vermessung von
Halbleiterdioden im Bauelementelabor starteten die Schüler. Danach stand ein Versuch zur
Impulsformung aus der Analogtechnik auf dem Stundenplan und im Labor für Digitaltechnik
untersuchten die Schüler die Leistungsaufnahme von Computerbausteinen. Ein Versuch aus
de Grundlagenbereich der Elektrotechnik, in dem die Schüler wieder verschiedene
Kennlinien ermitteln mussten, bildete den Abschluss. Mit solchen engagierten, gut
vorbereiteten und begeisterungsfähigen Teilnehmern bin ich beim nächsten Mal gerne
wieder dabei", lobte der wissenschaftliche Mitarbeiter Dipl.-Ing. Josef Decking, der die
Gruppe an zwei Tagen im Labor betreut hatte.