Berufsgrundschuljahr für Technik (BGE)
Die Ausbildung
Berufsbild und Tätigkeitsbereich
Das Berufsgrundschuljahr für Technik dauert ein Jahr in Vollzeitschulform. In der Woche finden etwa 32 Stunden Unterricht statt. Knapp ein Drittel davon ist Fachpraxisunterricht, die anderen zwei Drittel umfassen den Theorieunterricht.
Theorie und Praxis sind eng miteinander verbunden. Zunächst werden Installationsschaltungen und Platinenlayouts entworfen. Anschließend werden die so geplanten Schaltungen in der Fachpraxis aufgebaut und hergestellt.
Erfahrungen, die in der Praxis gemacht wurden, können somit in die weiteren Planungen einfließen.
Was lernt man?
Hier einige Beispiele aus der Fachpraxis:
- Löten
- Platinenherstellung
- Installationsschaltungen u.v.m.
Was bietet das BGJ sonst noch ?
Im Berufsgrundschuljahr wird zum Ende des ersten Schulhalbjahres ein Betriebspraktikum durchgeführt. In vielen Fällen ist dies der erste Schritt zum Abschluss eines Ausbildungsvertrages.
In der Theorie und Praxis werden die neuesten Technologien vermittelt. In der Holztechnik steht zum Beispiel ein computergesteuertes Bearbeitungszentrum zur Verfügung. In der Metalltechnik können Werkstücke mit einer computergesteuerten Drehbank vorgenommen werden.
Die Programme AutoCAD für das Zeichnen und WOODWOP für das Programmieren von computergesteuerten Bearbeitungszentren werden unterrichtlich erarbeitet.
Jedes Jahr wird ein großes gemeinsames Projekt durchgeführt.